Liebe Stars und Stern*chen,
eigentlich sollte dies unser Rundbrief mit queeren Filmen für den Mai werden.
Aber dann kamen vom Cinema noch ein paar extra queer-coole Tipps für den April rein – und die wollen wir euch auf keinen Fall vorenthalten!
Deshalb gibt’s jetzt nochmal den kompletten April für euch und danach den Ausblick auf den Mai.
Wir wünschen Euch eine gute Zeit. Die Linsen |
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 | | | | | Eine Mutter kämpft nach der Trennung um Selbstbestimmung und ihr Kind
Nach der Trennung entdeckt Clémence in Paris nicht nur ihre Leidenschaft fürs Schreiben, sondern auch ihre Liebe zu Frauen. Doch als ihr Ex-Mann davon erfährt, entzieht er ihr den gemeinsamen Sohn und fordert das alleinige Sorgerecht – mit dem Vorwurf, ihr Lebensstil gefährde das Kind.
In LOVE ME TENDER, basierend auf dem Roman von Constance Debré, erzählt Regisseurin Anna Cazenave Cambet von einer Frau, die zwischen Mutterschaft, gesellschaftlichen Erwartungen und dem Wunsch nach Selbstbestimmung um ihr Leben kämpft. Vicky Krieps beeindruckt dabei mit einer furchtlosen, intensiven Darstellung. | Frankreich 2025 · R & Db: Anna Cazenave Cambet · ab 16 J. · franz. OmU · 133‘ | Mo 13.4. · 20:30 Uhr im Cinema  | | | | |
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 | | | | | Vier Menschen im ländlichen Süddeutschland kämpfen um ein selbstbestimmtes Leben
Nach einem inneren Wendepunkt beschließen Gabriel, Elisabeth, Melina und Dunja, ihr Leben grundlegend zu verändern. Sie legen ihre bisherigen Identitäten ab und beginnen, ihren eigenen Weg zu gehen – in einer Umgebung, die von konservativen Vorstellungen geprägt ist und in der Anderssein oft auf Widerstand stößt.
In DENN DIESES LEBEN LEBST NUR DU erzählt Regisseur Douglas Wolfsperger von Menschen, die ihr Geschlecht, ihren Namen und ihre Lebensrealität neu definieren. Zwischen gesellschaftlichem Druck, persönlichen Zweifeln und Momenten der Hoffnung begleitet der Film sie auf ihrem Weg zu sich selbst. Mit feinem Humor, großer Empathie und eindrucksvollen Bildern entsteht ein sensibles Porträt von Mut, Identität und dem Streben nach Glück. | Deutschland 2025 · R: Douglas Wolfsperger · ab 12 J. · 80' | Sa 18.4. · 19:00 Uhr mit Regisseur Douglas Wolfsperger So 26.4. · 13:15 Uhr im Cinema | | |
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 | | | | | Berlin als das Mekka der Musik
Der Film erzählt von einer einzigartigen Zeit, in der West-Berlin zum Magneten für Musikerinnen, Künstlerinnen und Nachtschwärmer wurde. Im Zentrum steht der Brite Mark Reeder, der Anfang der 1980er aus Manchester in die geteilte Stadt zieht – und mitten in der wilden Musik- und Clubszene landet. Als Roadie, Türsteher, Musiker und Manager bewegt sich Reeder zwischen Bands, Undergroundfilmen und legendären Clubs. Der Film zeichnet ein elektrisierendes Porträt eines Jahrzehnts voller Kreativität, Exzess und musikalischer Umbrüche – bis kurz vor dem Fall der Mauer.
In dem Film sind unter anderem Malaria! und Die Tödliche Doris zu sehen. Besonders Bettina Köster von Malaria! wurde durch ihre Präsenz in der West-Berliner Underground-Szene zu einer Ikone der queeren Subkultur. Auch Die Tödliche Doris steht exemplarisch für die experimentelle Kunstszene jener Zeit: Ihre Arbeiten und Auftritte waren stark von Gender-Performance und queerer Ästhetik geprägt. | USA/Frankreich/Deutschland 2025 · R: Billy Shebar · ab 6 J. · engl.OmU · 94′ | Mi 22.4. · 18:00 Uhr im Cinema  | | | | |
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 | | | | | Eine rastlose Sirene sucht zwischen Mythos und Realität nach Zugehörigkeit
In einer Welt in der Krise kehrt eine nomadische Sirene in menschlicher Gestalt auf die Erde zurück. Auf der Suche nach anderen Merfolk bewegt sie sich durch die USA und begegnet dabei einer Realität, die sie ebenso fremd wie herausfordernd empfindet.
In SIRENS CALL erzählen Miri Ian Gossing und Lina Sieckmann von einer Figur zwischen den Welten. Während UNA durch das Land reist, wird ihr eigener Körper zunehmend zum Schauplatz innerer Konflikte und Transformation. Der Film verbindet Science-Fiction, Roadmovie und dokumentarische Elemente zu einer vielschichtigen Erzählung über Identität, Körperlichkeit und kollektive Traumata – und über das Verlangen, mehr als nur menschlich zu sein. | Deutschland/Niederlande 2025 · R & Db: Miri Ian Gossing, Lina Sieckmann · keine Angabe J. · engl. OmU · 121' | Mo 27.4. · 19:30 Uhr mit den Filmschaffenden Miri Ian Gossing & Lina Sieckmann im Cinema | | |
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 | | | | | Ein junger Mann gerät zwischen Erwartungen, Identität und verbotene Gefühle
Marko scheint alles zu haben: Anerkennung, eine Freundin, eine klare Zukunft im Heimatdorf. Doch als ein Freund aus der Vergangenheit zurückkehrt, gerät sein Leben aus dem Gleichgewicht. Verdrängte Gefühle brechen auf – und stellen ihn zwischen Erwartungen, Zugehörigkeit und seine eigene Wahrheit.
Čejen Černić Čanaks feinfühliges Coming-of-Age-Drama erzählt von Identität, Begehren und dem Mut, gegen gesellschaftliche Normen aufzustehen. Eine leise, berührende Geschichte über eine Liebe, die sich nicht aufhalten lässt. | Kroatien/Litauen/Slowenien 2025 · R: Čejen Černić Čanak · ab 12 J. · kroat. OmU · 88‘ | Mo 11.5. · 20:30 Uhr im Cinema  | | | | |
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 | | | | | Eine trans* Jugendliche kämpft in Mexiko um Selbstbestimmung und Zugehörigkeit
Über acht Jahre hinweg begleitet Regisseur Kani Lapuerta die junge Karla im mexikanischen Tepoztlán. Von den ersten Schritten ihrer Transition bis hin zum Erwachsenwerden entsteht ein intimes Porträt einer Suche nach Identität in einer Umgebung, die von traditionellen Werten geprägt ist.
In NIÑXS – DAS LEBEN GLITZERT erzählt Kani Lapuerta von einer besonderen Beziehung zwischen Filmemacher und Protagonistin sowie von Karlas Weg zu sich selbst. Zwischen familiären Bindungen, gesellschaftlichen Erwartungen und persönlichen Träumen entfaltet sich eine einfühlsame Geschichte über Mut, Akzeptanz und das Recht, das eigene Leben zu gestalten. Dokumentarische Beobachtungen verbinden sich dabei mit poetischen, imaginativen Momenten zu einem vielschichtigen Blick auf Realität und Fantasie. | Mexiko/Deutschland 2025 · R & Db: Kani Lapuerta · ab 12 J. · span. OmU · 93' | Fr 15.5. · 18:00 Uhr mit Regisseur Kani Lapuerta So 17.5. · 17:00 Uhr + Di 19.5. · 18:30 Uhr im Cinema | | |
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 | | | | | Popkulturelle Coming of Age-Geschichte
Zac wächst in den 1960er- und 70er-Jahren in einer katholisch geprägten Familie in Quebec auf – umgeben von Rockmusik, Brüdern und einem dominanten Vater, dessen Erwartungen er kaum erfüllen kann. Während sich die Gesellschaft verändert, ringt Zac zunehmend mit seiner eigenen Identität – und seinem schwulen Coming-out, das er lange zu verdrängen versucht.
Jean-Marc Vallées bewegendes Coming-of-Age-Drama erzählt mit viel Musik, Humor und Schmerz von Selbstfindung, Begehren und dem schwierigen Weg zur Selbstakzeptanz. Ein intensives, lebensnahes Porträt zwischen Familienkonflikt und queerer Identität. | Kanada 2005 · R: Jean-Marc Vallée · ab 12 J. · franz.OmU · 127′ | Di 26.5. · 18:00 Uhr im Cinema  | | | | |
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| | | | Zappenduster – Monsters in the Closet | Das Cinema widmet sich mit der Reihe ZAPPENDUSTER ab April den Monsters in the Closet. Sie widmet sich dem ambivalenten Verhältnis von Horrorfiktion und Queerness: Trotz oft diskriminierender Darstellungen eröffnet das Genre Raum für queere Lesarten und Identifikation. Motive wie das „Final Girl“ oder verborgene Monster spiegeln Erfahrungen von Anderssein und Ausgrenzung. Inspiriert von Harry M. Benshoff und It Came from the Closet beleuchtet die Reihe diese Verbindungen aus queerer Perspektive.
Begierde – The Hunger Zeitlose Vampirinnen, tödliche Verführung und queere Begierde: Ein sinnlicher Trip durch Liebe, Macht und ewigen Verfall. Do 24.4. · 22:30 Uhr · mit Einführung von Dr. Lioba Schlösser
Thelma Zwischen religiöser Enge und aufbrechender Sehnsucht entfesselt eine junge Frau Kräfte, die so gefährlich sind wie ihr queeres Begehren. Do 8.5. · 22:30 Uhr
Gute Manieren Eine unerwartete queere Nähe wächst im Schatten eines düsteren Geheimnisses – bis Liebe und Monstrosität untrennbar werden. Do 22.5. · 22:30 Uhr
I Saw the TV Glow Zwischen Flimmern und Identitätssuche verschwimmen Realität und queeres Selbstbild in einem hypnotischen Coming-of-age-Albtraum. Do 5.6. · 22:30 Uhr · in Kooperation mit Filmclub Münster & Einführung von Charlie Mio Marlin (Musikerin & Journalistin)
Die Haut, in der ich wohne Ein verstörendes Spiel aus Kontrolle, Körper und Identität – Almodóvars radikale Vision von Geschlecht und Rache. Do 19.6. · 22:30 Uhr
Frankenhooker Trash, Transgression und ein queerer Blick auf Körper und Konstruktion: Diese schrille Horror-Komödie sprengt alle Normen. Do 3.7. · 22:30 Uhr · mit Einführung
Messer im Herz Zwischen Pornosets und Mordserie entfaltet sich ein blutiger, queerer Thriller über Obsession, Verlust und Begehren. Do 17.7. · 22:30 Uhr | | | | |
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QUEERE FILMSTARTS | Wir können derzeit noch nicht bei allen Filmen sagen, ob und wo sie in Münster zum Bundesstart gezeigt werden. Bitte beachtet die Website des Cineplex. |
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| | | |  | | | Im Mittelpunkt steht ein junger Mann, der eine radikale Neonazi-Gruppe infiltriert, um den Mörder eines LGBTI-Aktivisten zu finden. | | |
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| | | |  | | | Das historisches Drama mit Josh O'Connor und Paul Mescal erzählt von zwei Männern, die während des Ersten Weltkriegs gemeinsam Volkslieder sammeln und eine romantische Beziehung entwickeln. Vorpremiere am Mi 8. April um 20 Uhr im Schloßtheater. | | |
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| | | |  | Kiss of the Spider Woman | | |
| Verfilmung des berühmten Romans und Musicals über einen schwulen Gefangenen und einen politischen Häftling. Das Original ist ein Klassiker der queeren Filmgeschichte. | | |
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| | | |  | | | Was bedeutet es, in der heutigen, restriktiven Welt Mädchen zu sein? Der Dokumentarfilm GIRLS DON'T CRY erzählt die Geschichte von sechs Teenagerinnen aus aller Welt, darunter die junge trans* Aktivistin Selenna. | | |
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| | | |  | | | Sandra Hüller verkörpert eine Frau, die sich im 17. Jahrhundert in einem kleinen, abgelegenen Dorf als Mann ausgibt. Einzig so sieht sie die Chance auf ein freies, selbstbestimmtes Dasein. Silberner Bär. Preview mit Einführung von Barbara Eyl-Thien (Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster) und Dr. Philipp Erdmann (stellv. Leiter Stadtarchiv Münster) am Mo 27.4. um 19.30 Uhr im Schloßtheater. | | |
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| | | |  | | | Die Geschichte von Thiago Soares, einem Jungen aus den Vororten von Rio de Janeiro, der dem Hip-Hop den Rücken kehrt und seinen Weg in die Welt des klassischen Balletts findet. | | |
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| | | | | Bilder mit Abstand   | | | In diesem Psychothriller brillieren Anne Hathaway und Michaela Coel als Pop-Ikone und deren ehemalige Stylistin, die mehr verbindet als ihre berufliche Beziehung. Mit dem trans* Model Hunter Schafer. | | |
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| | | Als die in rechtsextremen Kreisen erfolgreiche Musikerin Konnie anfängt, feministische und queere Elemente in ihre Kunst zu integrieren, ruiniert sie ihren Ruf in der Szene. Auf ihrer Suche nach Zugehörigkeit entsteht daraufhin eine ungewöhnliche Freundschaft zu dem Anarcho-Punk Rudi. | | |
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Eintrittspreise Die Linse: 7,00 Euro | 5,00 Euro (das Cinema hat andere Preise) #IchBinArmutsbetroffen Für nahezu alle Vorstellungen stellen wir zwei kostenfreie Tickets für Menschen mit Münster-Pass zur Verfügung. Diese können ausschließlich am Tag der jeweiligen Vorstellung persönlich an der Kinokasse abgeholt werden. |
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Queer Monday | Die Linse e.V. |
Warendorfer Str. 82, 48145 Münster |
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